Mittwoch, 12 September 2018 16:08

Andrea Gerecke veröffentlicht neuen Minden-Krimi "Freischiessen" - mit Leseprobe

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Andrea Gerecke veröffentlicht neuen Minden-Krimi "Freischiessen" - mit Leseprobe (c) Verlag CW Niemeyer, Hameln

Kommissar Alexander Rosenbaum hat sich vor etlichen Jahren entschieden, Berlin den Rücken zu kehren und in der Provinz zur Ruhe zu kommen. Beruflich, wie auch privat. Wobei das Leben natürlich seine eigenen Regeln bereithält. Autorin Andrea Gerecke hat identische Wurzeln, was die Geburtsstadt angeht und ansonsten gibt es ebenfalls etliche Parallelen … Sehr authentisch kommt also die Geschichte um den bei seinen Fans beliebten Kriminalisten daher. Alex steht mitten im Leben, er ist inzwischen alleinerziehender Vater von zwei Töchtern und ein ausgesprochen sympathischer Zeitgenosse. Eine Identifikationsfigur für die Autorin und für die Leser, die ihrem Kommissar endlich eine passende Frau an die Seite wünschen. Aber gut Ding will Weile haben.

„Ich möchte Land und Leuten ein Denkmal setzen“, erklärt die in Hille lebende Autorin Andrea Gerecke. „So ein Regionalkrimi ist prädestiniert dafür und neben dem eigentlichen Fall für mich ein Stück weit ein kleiner Reiseführer, der aufmerksam auf Bekanntes und weniger Bekanntes machen will. Die Betonung liegt außerdem auf Roman, schließlich bekommt das Familiäre ebenfalls seinen wichtigen Raum.“ Seit 2011 löst Alexander Rosenbaum in jährlicher Regelmäßigkeit seine Fälle; als Romanfigur darf sich das auf eine Tat binnen zwölf Monaten beschränken. Gern gehen die Bücher auf weite Reisen – dorthin, wo umtriebige Einheimische neue Wurzeln schlagen, zugleich aber gern etwas von ihrem alten Zuhause erfahren.

2018 nun „Freischießen“, der bereits 8. Minden-Krimi, in dem dieses traditionsreiche Ereignis eine zentrale Rolle spielt. Worum geht es im Einzelnen?

Als Bertram Nagel vom Pferd stürzt, zieht er sich schwerste Verletzungen zu. Wie kann das einem dermaßen trainierten Reiter passieren? Seine Frau Ronja glaubt an ein Attentat und zeigt bei Hauptkommissar Alexander Rosenbaum einen Mordversuch an. Die Ermittlungen laufen nur sehr schleppend an, weil zunächst niemand bei der Kripo an Handlungsbedarf glaubt! Doch dann muss Professor Eberhard Engelbrecht an dem toten Bertram in Aktion treten. Bei seiner Obduktion stellt der Gerichtsmediziner fest, dass die zahlreichen Verletzungen für einen einzelnen Menschen zu viel waren … Die Trauer über diesen Todesfall hält sich aber in überschaubaren Grenzen. In Bertram Nagels Umfeld hatten viele ein Hühnchen mit ihm zu rupfen, beruflich und privat. Machtbesessen, cholerisch und unberechenbar, wie der Unternehmer war, ging er über Leichen. Und selbst in seiner Kompanie vom Mindener Bürgerbataillon, wo man ihn einst freundlich integrierte, sorgte er für mehr als Unmut unter den Freischießen-Kameraden.

Während dieser 8. Fall von Kommissar Rosenbaum erschienen ist, arbeitet die Autorin schon am 9. Minden-Krimi. Sie ist gebürtige Berlinerin mit stetem Koffer in der Stadt. Studierte Diplom-Journalistin und Fachreferentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Kurz vor dem Jahrtausendwechsel entdeckte sie die Liebe zum Landleben mit den dortigen kreativen Möglichkeiten und zog nach Hille. Sie verdient sich ihren Lebensunterhalt als überregionale Journalistin und freie Autorin. Literarische Spezialität sind mörderische Geschichten, in denen ganz alltägliche Situationen kippen. Nach den Gutenachtgeschichten für Erwachsene „Gelegentlich tödlich“ folgten „Warum nicht Mord?!“ und „Ruhe unsanft“. Ab 2011 die Minden-Krimis innerhalb der Weserbergland- bzw. Niemeyer-Krimi-Reihe mit Kommissar Alexander Rosenbaum: „Mörderischer Feldzug“ (2011), „Der Tote im Mittellandkanal“ (2012), „Die Mühlen des Todes“ (2013), „Tödliche Begegnung im Moor“ (2014), „Finales Foul“ (2015), „Kein letzter Akt“ (2016), „Die Weserleiche“ (2017).

Dazu gesellen sich humoristische und satirische Texte, Prosa und Lyrik sowie im Jahr 2015 „Weihnachtsgeschichten aus dem Weserbergland“ und 2017 „Weserbergland: Um fünf am Weserstein! (Geschichten & Anekdoten)“. Veröffentlichungen in zahlreichen Anthologien, Zeitungen und Zeitschriften. Andrea Gerecke ist Mitglied der Mörderischen Schwestern, Literaturnetzwerkerin und -organisatorin. Siehe auch: www.autorin-andrea-gerecke.de


Wir freuen uns sehr, unseren Besuchern eine umfangreiche Leseprobe dieses Werkes zur Verfügung stellen zu können. Diese können Sie hier im PDF-Format herunterladen. Weitere Informationen sowie Bestellmöglichkeiten finden Sie unter folgendem Link.

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