Samstag, 21 Dezember 2019 12:18

Aktion "Kino vor Ort" spendet für gemeinnützige Organisationen

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Aktion "Kino vor Ort" spendet für gemeinnützige Organisationen (c) Gotthard Peithmann
Die Initiative „Kino vor Ort“ startet ins Jahr 2020. Seit dem September 2018 wurden durchgängig jeden ersten Dienstag im Monat im Gemeindehaus Südhemmern die unterschiedlichsten Filme gezeigt.

Als nicht gewerbliche Spielstätte darf kein Eintritt erhoben werden. "Zur Deckung der Kosten, wie z.B. Lizenz-, Leih- und Gema-Gebühren haben wir am Ausgang immer einen Zylinder aufgestellt" erläutert Annette Schulte "und darauf hingewiesen, dass wir uns über freiwillige Spenden freuen, wenn der Film gefallen hat." Eigentlich kam dann bei jeder Vorführung ein bisschen mehr zusammen, als wir ausgegeben haben. "So erhöhten wir bereits frühzeitig den Obolus an die Kirchengemeinde für die Reinigung des Gemeindehauses" so Heide Horstmann.
 
Die vier Macherinnen des "Kino vor Ort" trafen sich ja ohnehin regelmäßig auch zum Doppelkopf und beratschlagten dort, was sie mit den überschüssigen Einnahmen machen sollten und "schnell war klar, dass wir das Geld spenden wollen" freut sich Sybille Herzog-Friedrich, die das Kassenbuch führt". Es sollten möglichst Initiativen vor Ort profitieren. "Als wir auf das Jahr 2019 zurückblickten, fiel uns vor allem auf, wie viele schreckliche Nachrichten es im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt gegenüber Kindern gab." Uns liegt daher besonders viel an der Lobbyarbeit für Kinder. So spendeten wir an Wildwasser Minden 500 und an den Kinderschutzbund Minden-Bad Oeynhausen 300 Euro. Über weitere 300 Euro durfte sich der Förderverein "Miteinander - Füreinander“ der
Evangelischen Kindertageseinrichtung Familienzentrum Südhemmern freuen, so dass diese Spende in der unmittelbaren Nachbarschaft gelandet ist. Auch die Kinobesucherinnen und -besucher konnten zum Endes des Jahres von dem hohen Spendenaufkommen profitieren. Für sie gab es zur Dezember-Aufführung gratis Glühwein.
 
Für das neue Jahr wurden bereits wieder vier neue Filme ausgesucht. Einlass ist jeweils um 19.00 Uhr. Nach jeder Vorstellung gibt es noch Gelegenheit, sich über den Film oder das "Neueste vom Neuesten" auszutauschen.
 
 
25 km/h
 
Dienstag, den 7.1.2020
Beginn:   19.30 Uhr
 
"Nach 30 Jahren treffen sich die beiden Brüder Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Beide haben sich zunächst wenig zu sagen: Georg, der Tischler geworden ist und seinen Vater bis zuletzt gepflegt hat, und der weitgereiste Top-Manager Christian, der nach Jahrzehnten erstmalig zurück in die Heimat kommt. Doch nach einer durchwachten Nacht mit reichlich Alkohol beginnt die Annäherung: Beide beschließen, endlich die Deutschland-Tour zu machen, von der sie mit 16 immer geträumt haben - und zwar mit dem Mofa. Völlig betrunken brechen sie noch in derselben Nacht auf. Trotz einsetzendem Kater und der Erkenntnis, dass sich eine solche Tour mit über 40 recht unbequem gestaltet, fahren sie unermüdlich weiter."
 
D 2018, FSK 6, empfohlen ab 14 Jahre
Regie: Markus Goller
Darsteller: Bjarne Mädel, Lars Eidinger, u.a. Länge: 116 Min                                              
Kinostart: 31. Oktober 2018
 
 
Unterwegs mit Jacqueline 
 
Dienstag, den 4.2.2020
Beginn:   19.30 Uhr
 
"Die schöne Kuh Jacqueline ist Fatahs ganzer Stolz. Der größte Traum des algerischen Bauers ist es, sie eines Tages auf der Landwirtschaftsmesse in Paris zu präsentieren. Als er tatsächlich eine offizielle Einladung aus Frankreich bekommt, gibt es für ihn kein Halten mehr. Mit der Unterstützung der gesamten Dorfgemeinschaft treten Fatah und seine Kuh eine abenteuerliche Reise an: zuerst mit dem Boot übers Mittelmeer nach Marseille und von dort zu Fuß einmal quer durch Frankreich. Im Laufe dieser Odyssee, die viele Überraschungen und unerwartete Wendungen bereithält, trifft Fatah viele ungewöhnliche Menschen, die ihm dabei helfen, seinen Traum wahr werden zu lassen.
UNTERWEGS MIT JACQUELINE ist eine genauso lustige wie ergreifende Geschichte über Menschlichkeit, Freundschaft und die Verwirklichung von Träumen. " 
 
Frankreich/Marokko 2016                     FSK 0
Regie: Mohamed Hamidi
Darsteller*innen: Mohamed Hamidi, Alain-Michel Blanc, Fatsah Bouyahmed u.a.
Länge: 91 Min
Kinostart: 14.07.2016
 
 
Philomena
 
Dienstag, den 3.3.2020
Beginn:    19.30 Uhr
 
"Eine alte Frau sucht ein halbes Jahrhundert, nachdem ihr in einem irischen Kloster ihr uneheliches Baby weggenommen wurde, gemeinsam mit einem zynischen Journalisten ihren Sohn. Das nach einer historischen Begebenheit inszenierte Drama ist eine ergreifende Mischung aus komischem Road Movie, detektivischer Recherche und wütender Anklage. Geschickt balanciert die Inszenierung die unterschiedlichen Töne aus, wobei die Komik des Films aus der Gegensätzlichkeit der Hauptfiguren resultiert. “
„Philomena erzählt eine faszinierende Geschichte und die guten Schauspielleistungen machen den Film auf jeden Fall zu einer Empfehlung.“
 
Großbritannien/USA/Frankreich 2013, FSK 6; empfohlen ab 14 Jahren
Regie: Stephen Frears
Darsteller*innen: Coogan, Steve,
Dench, Judy u.v.a.
Länge: 98 Min
Kinostart: 27.02.2014
 
 
Verstehen Sie die Béliers?
 
Dienstag, den 7.4.2020
Beginn:   19.30 Uhr
 
"Paula lebt in der französischen Provinz. Auf dem Wochenmarkt verkauft sie mit ihrem Bruder und ihren Eltern Käse aus eigener Produktion. Wenn sie nicht in der Schule ist, hilft sie auf dem Hof, gibt Futterbestellungen auf und kümmert sich um den Kundenkontakt. Außenstehenden erzählt sie, das sei Arbeitsteilung. Wer die Familie Bélier aber kennt, weiß, dass es um mehr geht als das. Denn Quentin, Gigi und Rodolphe sind taubstumm und Paula ist ihre wichtigste Verbindung zur Außenwelt. Mit ihr sind sie ein eingespieltes, humorvolles Familienteam. Doch als Paula im neuen Schuljahr in die Chor-AG eintritt und der Chorleiter ihre Stimme entdeckt, gerät die sonst so selbstverständliche Arbeitsteilung und die spielerische Verbindung zwischen der Welt der Hörenden und der Gehörlosen aus dem Gleichgewicht: Paula träumt davon, in Paris Gesang zu studieren. Doch wie kann sie das einer taubstummen Familie nahebringen? Und was passiert, wenn sie als Übersetzerin plötzlich fehlt? 
 
Frankreich 2014, FSK 0, empfohlen ab 13 Jahre
Regie: Éric Lartigau
Darsteller*innen: Karin Viard, François Damiens, Éric Elmosnino, Louane Emera, Luca Gelberg u.a.
Länge: 91 Minuten
Kinostart: 05.03.2015
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